18. Stopp: Cala Sa Foxi Manna / Capo Sferracavallo

Ein gutes Wetterfenster rund um den Feiertag in Deutschland hat uns einige Seemeilen die Ostküste Sardiniens hinauf und die Assajé damit ein gutes Stück Richtung Heimatrevier gebracht.
Villasimius war ein praktischer und sicherer Hafen – aber leider wirklich am A… der Welt. Vor dem Winter hätten wir das Boot schon gern in Reichweite.

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Nach einer wachen Nacht (Knoblauch hat scheinbar belebende Wirkung) fuhren wir morgens um sechs mit dem Auto Richtung Süden nach Villasimius. Gegen Mittag waren wir startklar auf dem Boot.

Sehr müde sollte es eigentlich nur eine kurze Etappe bis zu einer schönen Bucht werden, aber dann zogen Wolken auf (Sonnenbaden also Fehlanzeige) und dummerweise hatten wir keinen guten Wind – bei vier, fünf Knoten bewegt sich unser dreieinhalb Tonnen schweres Schiff nicht so richtig vorwärts, sieben bis zehn dürfen es gern sein.
Die Entscheidung war einfach: Autohelm, Motor, nordwärts.

Wir schafften in gut 9 Stunden Fahrt knapp 35 Seemeilen. Die Fahrt führte entlang der Costa Rei und der Küste vor der Quirra, die wir abends erreichten. Nach Sonnenuntergang flogen wir quasi blind in ordentlich Abstand zur stockdunklen Küste, passierten die Isola Quirra – die ganz ohne Befeuerung im Meer steht, nur ein vorgelagerter Felsen trägt ein wehrloses blasses Licht, und ankerten gegen 23 Uhr in der hübschen und fast einzigen beleuchteten Bucht Cala Foxi Manna, kurz vor Capo Sferracavallo.
Ein wunderschöner Platz, allerdings mit einem unangenehmen meterhohen Schwell. Anlaufende Wellen aus Südost haben uns ziemlich durchwaschen. Schlafen erneut Fehlanzeige.
Egal, ab hier nur noch 20 Seemeilen bis zum Etappenziel Santa Maria Navarrese!

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