Wir haben den südlichsten Punkt Sardiniens erreicht und passiert: Capo Teulada. Von hier sind es nur noch 100 Seemeilen bis nach Tunesien. Wenn Wind und Geschwindigkeit so bleiben, und wir durchsegeln, erreichen wir morgen abend den afrikanischen Kontinent.
Wir verwerfen die Idee, ankern für die Nacht unterhalb des Torre di Chia und springen ins samtweiche Türkiswasser.
Marc schwimmt allerdings so lang, dass man denkt, er will doch schonmal los und rüber nach Afrika …
Als wir später schlafen wollen und es in der ganzen Bucht übelst nach Chemieklo stinkt, sind wir uns gar nicht mehr so sicher, ob das Wasser wirklich so toll war oder hier nicht irgendein Hotel oder Kiosk seine Abwässer illegal entsorgt …
Wir waschen uns, schliessen alle Schotten, versprühen gute Gerüche im Boot und hoffen, von weiterem Gestank verschont zu bleiben. Das klappt leidlich gut, aber der Wellengang ist dermaßen stark, dass wir früh aufstehen und einfach wegfahren. Kurs: Cagliari





das war ihr gerochen habt, ist der ausgetrocknete stagno…….normalerweise heimat für xxx flamingos……die reisaus nehmen, wenn die touris anrocken und wenn der stagno austrocknet…….da blebit dann auch der „dünger“ von flamingos…bei ungünstigem wind riecht man es…..chia hatte abwasserreinigungs-station schon seit den 70er jahren……bevor damals der berühmte ingegniere monni tourismus amkurbelte, legte er erstmal die abwasserleitungen, abwasserreinigung….bzw. auch die wasserreservoires für das wasser aus den bergen….., und bereits ende der siebzigern hatte er mit der solarenergie herumexperimentiert……..seine zeit ist leider vorbei…, jetzt wird hier nur geld gescheffelt und zwar von kontinentalen……….
Vielen dank für die „Aufklärung“! Wir hatten lustigerweise ganz wenig, und auflandigen Wind. Abgesehen vom „Duft“ waren wir froh, auf dem Wasser zu sein – Chia an Land ist mir viel zu voll und touristisch. Sehr schade.